Zuerst während eines Stipendien-Aufenthaltes in Kiersgaard, Dänemark, und später in der holsteinischen Schweiz bei Kiel begann ich landschaftliche Linien aufzuzeichnen. Auf dem alten, inlandigen Deich hatte ich einen erhöhten Standpunkt und weite Sicht. Ich zeichnete nur die Umrisslinien in mein Skizzenbuch, ein unerschöpfliches Reservoir an Abgrenzungen von Feldern, Wegen und Höfen. Es entstanden sich wiederholende Zeichen wie die schneckenrundverlaufenden Spuren der Mähdrescher, die willkürlich verstreuten Rechtecke der Strohballen auf Stoppelfeldern oder die Silhouetten der die Straßen und Flüsse säumenden Bäume und Büsche. Danach setzte ich diese Zeichnungen in kleinformatige Ölbilder um, die farblich den überaus heißen, trockenen Sommer und den erdigen und frischen Herbst widerspiegeln.